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ABTEILUNGEN  Handball  1.Frauenmannschaft
14/04/2013
Koweg-Damen erobern Platz fünf zurück.
SV Koweg Görlitz : HSC 2000 Magdeburg 29:24 (17:5)

Auf den eigenen Nachwuchs zu setzen heißt auch, dem eigenen Nachwuchs Chancen einzuräumen, sich auf der Platte präsentieren zu können. Das ist wohl die wichtigste Botschaft, die Jörg Adam, Trainer der Oberliga-Handballerinnen des SV Koweg Görlitz, im Spiel gegen den Tabellenletzten HSC 2000 Magdeburg an die Fans der Mannschaft transportieren wollte. Nach einem souveränen 17:5-Halbzeitstand wechselte Adam im zweiten Spielabschnitt schrittweise die wesentlichen Leistungsträger aus und gab den Nachrückern ihre Einsatzzeiten. Diese konnten den Vorsprung zwar nicht halten, retteten aber immerhin einen 29:25-Erfolg über die Ziellinie.
„Ich kann nachvollziehen dass sich der ein oder andere im Publikum einen deutlichen Sieg gewünscht hatte. Aber wenn wir schon so souverän zur Halbzeit führen, dann muss man auch einmal etwas probieren dürfen“, sagt Koweg-Trainer Adam nach dem Abpfiff. In dieser Saison wird sich kaum mehr die Möglichkeit dazu ergeben. Denn mit Aufbau Altenburg und Niederndodeleben müssen sich die Neißestädterinnen noch mit zwei Teams auf Podesträngen messen. Und Adam konnte so bedeutend mehr Erkenntnisse gewinnen als ohne Durchführung dieser Maßnahme. So zeigte sich, dass im zweiten Spielabschnitt keiner mehr in der Lage war, die Führungsrolle im Görlitzer Spiel zu übernehmen. Lydia Marceluk, die diese Aufgabe zugeteilt bekam, konnte diese nicht befriedigend erfüllen. Zudem gestaltete die Trefferquote in der zweiten Halbzeit etwas bescheidener. Auch die Abwehr funktionierte nicht mehr ansatzweise so gut wie die aus Hälfte eins. Denn dort setzten die Koweg-Damen nahezu perfekt das von Adam aufgestellte Deckungskonzept um. Mit einer etwas offensiveren Einstellung boten die Gastgeberinnen den Magdeburgerinnen einige Lücken an, um diese dann im letzten Moment wieder zu schließen. Dadurch gelangen den Gästen in den ersten 30 Spielminuten gerade einmal drei Feldtore. Zwei zusätzliche Treffer resultieren aus Strafwürfen vom Siebenmeterpunkt. „Unsere Abwehr war der Schlüssel für den Erfolg. Solch eine Leistung habe ich von der Mannschaft noch nie gesehen“, zeigte sich Adam schwer begeistert von seiner Defensivformation. Und aus den zahlreichen Ballgewinnen konnte sein Team in schnellen Umkehrspielen auch Kapital schlagen. Das 17:5 zum Kabinengang war da schon eine ordentliche Hausmarke. Adam: „Das war bis dahin richtig unterhaltsamer Handball.“ Bis kurz nach dem Seitenwechsel sollte dieser auch noch anhalten. Der Höhepunkt war ein erfolgreich abgeschlossener Kempa-Trick von Marzena Kot, die von Marceluk bedient wurde. „Marzena hat dort gezeigt dass sie trotz ihrer jungen 40 Jahre noch lange in der Luft stehen kann“, so Adam. Danach allerdings flachte das sportliche Niveau der Partie etwas ab – nicht zuletzt, weil Adam begann massiv durchzuwechseln. „Man kann da auch keiner Spielerin unterstellen nicht gewollt zu haben. Irgendwie war die Partie auch gegessen und das Adrenalin weg“, ergänzt Adam. Er sagt aber auch, dass das Spiel nicht hätte wesentlich länger gehen dürfen. Ansonsten hätte er im Schlussakt noch einmal seine stärkste Formation aufbieten müssen. 29:24 hieß es am Ende aus Sicht der Görlitzer – und damit erobern die Koweg-Damen den 5.Tabellenplatz wieder zurück.

Koweg spielte mit: Thonke, Haasler – Marceluk (2), Witschel (4), Neumann (4), Riediger (3), Draeger, Tschuck (2), Kot (6/3), Conrad (1), Kurtycz (2), Muras (3), E. Wasiucionek (1), A. Wasiucionek (1)

Spielfilm: 1:0, 2:1, 7:2, 11:3, 15:4, 17:5, 19:7, 23:9, 23:13, 27:17, 27:22, 28:23, 29:24

Robert Eifler


Fotos: Gert Richter




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