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12/04/2010
Lichtenstein und Zschopau gewinnen Sachsenpokalfinale 2010
Hohe Volleyballkunst bekamen die Besucher am Sonntag in der Görlitzer Sporthalle Rauschwalde geboten, als die Finalisten um den Sachsenpokal 2010 der Damen und Herren aufeinandertrafen. In beiden Endspielen setzten sich die jeweils als leichte Favoriten gehandelten Mannschaften SSV Fortschritt Lichtenstein (Damen) und TSV Zschopau (Herren) durch. „Das war wirklich fantastischer Volleyballsport. Dynamisch, elegant und kämpferisch“, schwärmte SV-Abteilungsleiter Mario Brückner noch lange nach der Veranstaltung. Die angereisten Teams haben somit ebenfalls ihren Beitrag geleistet, dass sportliche Höhepunkte das Jahr des 40.Vereinsgeburtstages ausschmücken. Und die Verantwortlichen des Sächsischen Volleyballverbandes zeigten sich begeistert von der professionellen Ausrichtung seitens des SV Koweg Görlitz. „Ich glaube viele hatten eine solche Show nicht erwartet. Man weiß um den Stellenwert des Volleyballs in unserem Land gegenüber anderen Sportarten wie Fußball oder Handball, umso überraschter waren viele über das Niveau“, so Brückner weiter. In gewohnt souveräner und sicherer Art moderiert von SV-Sportmanager Mario Ahnert wurde ab 14Uhr im Frauenfinale um den begehrten Pokal gekämpft. Die beiden Sachsenligisten SV Lok Engelsdorf II und der SSV Fortschritt Lichtenstein hatten sich für die Endrunde qualifiziert. Letzterer reiste als designierter Aufsteiger in die Regionalliga Ost an, Engelsdorf hat es in der Saison aber geschafft, dem SSV die einzige Saisonniederlage aufzuzwingen. Und als wolle Engelsdorf dort ansetzen, gewann der vermeintliche Außenseiter den ersten Satz (23:25). Nachdem das Verhältnis im folgenden Satz wieder ausgeglichen werden konnte lieferten sich die Teams anschließend eine Schlacht um jeden Punkt, den erneut der Favorit für sich entschied. „Das war der Höhepunkt dieser Partie. Danach war der Widerstand von Engelsdorf gebrochen“, so Brückner. In ihrer zweiten Pokalfinalteilnahme setzten sich die Lichtensteiner Damen, die in ihrem Aufstiegsjahr in der Sachsenliga einen kompletten Durchmarsch hinlegten, mit 3:1 nach Sätze durch (25:20, 26:24, 25:16) und können damit erstmals den Pokal entgegen nehmen. Für das anschließende Männerduell kam dem langjährig ehrenamtlichen Schiedsrichter Dietrich Hafenberg (VV Zittau 09) eine besondere Ehre zu teil. Er durfte mit der Leitung der Partie das Ende seiner Karriere krönen. Gegenüber standen sich die Sachsenklasse-Mannschaften TSV Zschopau (West) und SC Riesa (Ost). Die Besucher erlebten hier zwei schlagkräftige Teams, die Akteure setzten weit über der Netzoberkante ihre Akzente. Schließlich gewann der als Aufsteiger in die Sachsenliga feststehende TSV Zschopau in einem zwar ausgeglichen, aber durch weniger verursachte Eigenfehler in 3:0-Sätzen (25:18, 29:27, 25:22). „Die beiden Spiele hatten alles zu bieten, was den Volleyballsport ausmacht. Besonders im Männerfinale hat man sehen können, wie eng Freud und Leid beieinander liegen“, meinte Brückner zu den teils dramatischen Spielen. Denn Riesa schnupperte mehrfach an einem Satzgewinn, musste sich aber immer wieder geschlagen geben. Bei schlechtem Garten- und Ausflugswetter kamen neben den mitgereisten Fans auch zahlreiche Besucher der Stadt und des Umlandes in die Sporthalle Rauschwalde, um sich die Finalspiele anzusehen. Brückner: „Ein großer Dank gilt vor allem den mitgereisten Fans und dem Görlitzer Publikum. Die Stimmung in der Halle war richtig genial, und das ist auch der Verdienst der Anhänger.“ Insgesamt zieht der Verein, auch nach Zustimmung des Fachverbandes im Volleyball, ein durchweg positives Fazit aus der Veranstaltung. Koweg hat damit einmal mehr bewiesen, professionell solche Großevents auszutragen. „Das muss sich natürlich alles entwickeln. Wir können mit solchen Veranstaltungen auf uns aufmerksam machen und würden uns freuen, auch zukünftig weitere überregionale Events nach Görlitz holen zu können“, sagt Mario Ahnert abschließend. Der Verein wird seinen Beitrag leisten, um die sportliche Angebotsvielfalt in der Stadt weiter zu erhöhen. Robert Eifler --- Vorbericht zum Sachsenpokalfinale am Sonntag, 11.04.2010 Am Sonntag (13Uhr) dreht sich beim SV Koweg Görlitz wieder alles um das runde Spielgerät. Allerdings stehen diesmal die Volleyballer im Vordergrund, dessen Sachsenpokalfinale der Frauen und Männer in der Görlitzer Sporthalle Rauschwalde ausgetragen wird. Im Jahr des 40.Geburtstages des SV Koweg Görlitz können sich die Volleyballer und ihre Fans auf ein besonderes Saisonhighlight freuen. Der Anlass erschien den Verantwortlichen Grund genug, um sich für die Ausrichtung des Pokalfinales 2010 der Frauen und Männer zu bewerben. „Wir waren natürlich alle begeistert, dass der Verband uns kurzfristig den Zuschlag erteilt hat“, berichtet Mario Brückner, Abteilungsleiter Volleyball des SV Koweg. Nachdem der Verein erst kürzlich zusammen mit der IKK classic das Volleyball-Traditionsturnier organisiert und ausgetragen hat, steht innerhalb von nur zwei Wochen damit die nächste Großveranstaltung ins Haus. Ab 13 Uhr öffnet Koweg die Türen zur Sporthalle Rauschwalde, bereits eine Stunde später trifft im Finalspiel der Frauen das zweite Team des SV Lok Engelsdorf auf den SSV Fortschritt Lichtenstein. Beide Mannschaften spielen in der laufenden Saison in der Sachsenliga. Für ein qualitativ hochwertiges Match spricht die Bilanz der Kontrahenten, vor allem die der Lichtensteiner Damen. Denn als Aufsteiger aus der Sachsenklasse in der Saison 2008/09 gelang dem SSV sofort Platz 1 in der höheren Klasse und damit der direkte Durchmarsch in die Regionalliga-Ost. Ebenfalls im Modus „Best-of-Five“ gehen im Anschluß gegen 16 Uhr die Männerteams in ihre letzte Begegnung im Kampf um den Sachsenpokal. Kontrahenten sind hier der TSV Zschopau (Sachsenklasse West) und der SC Riesa (Sachsenklasse Ost). Brückner informiert: „Auch hier stehen sich zwei Topteams gegenüber. Riesa ist vor dem letzten Spieltag Zweiter in seiner Staffel und Zschopau stets als Aufsteiger in die Sachenliga fest.“ Unter der Moderation von SV-Sportmanager Mario Ahnert werden die Mannschaften um die nötigen Punkt- und Satzgewinne kämpfen, die Koweg-Klause steht durchgehend zur gastronomischen Versorgung offen. „Seit gut vier Wochen rühren wir nun schon kräftig die Werbetrommel. Wir hoffen natürlich auf einen guten Zuspruch zu den Spielen. Mit Sicherheit werden die beteiligten Mannschaften die Sportart mit dem größten Weltsportverband von 219 Nationen den Fans und dem volleyballinteressierten Görlitzer Publikum von ihrer attraktiven und dynamischen Seite präsentieren.“, freut sich Brückner auf die Veranstaltung. Robert Eifler
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05/09/2010 - 10:00 Uhr
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